
Ein Newsletter in Buchform mit Texten, Bildern und Gedanken für die Stiftung Renaissance Society.
Eine Schweizer-Broschur als Hardcover bringt einerseits die Wertschätzung für das Handwerk des Buchbindens, andererseits Platz für eine eingelegte Kunstkarte des Malers Manuel Andreas Dürr.
Offenes Naturpapier für die Artikel zitieren eine romanhafte Haptik; ein Papierwechsel auf gestrichenes Papier setzt die Fotografien hochwertig in Szene. Das Layout-Konzept funktioniert stets zweisprachig und gibt bewusst Raum für die unterschiedlichen Längen der beiden Sprachen, ohne die eine oder andere Lesequalität zu mindern. Im Gesamten spielt das Layout mit grosszügigem Weissraum, kräftig gesetzten Texte und klassisch gehaltener Mikrotypografie.














Viele Dinge, die im Allgemeinen als gut, schön und berührend bezeichnet werden, haben wenig mit formaler Perfektion zu tun. Ziel der Arbeit war es, einige dieser Bereiche — Fotografie, Malerei, Architektur, Klang und Stottern — auf Rauschen zu untersuchen und davon abgeleitet ein Layoutkonzept zu entwickeln. Dieses soll die Leser:innen nicht nur informieren, sondern auch berühren.
Mein eigenes Rauschen — das Stottern — motivierte mich dazu, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Nach vielen Jahren der Therapie stellt sich die Frage, ob „perfektes Sprechen" überhaupt das Ziel sein sollte oder ob nicht größeres Potenzial darin liegt, das eigene Rauschen zu akzeptieren und nicht nach Perfektion sondern nach Authentizität zu streben

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Im Buch Das Rauschen der Dinge als eine Art „philosophisches Sachbuch" werden diese Themenbereiche beobachtet, beleuchtet und besprochen. Die Leser:innen sollen dazu angeregt werden, das eigene Rauschen akzeptieren und wertschätzen zu lernen und in ihrem Sein und Schaffen nach Authentizität, statt nur nach formaler Perfektion, zu streben.



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